Philipps-Universität Marburg

Gegenwart und Geschichte verbinden

Mit ihrer fast 500-jährigen Geschichte ist die Philipps-Universität Marburg die älteste hessische Hochschule. 1527 gegründet gehört sie zu den traditionsreichsten deutschen Universitäten.
Für das Studium in Marburg heißt das: Zugehörigkeit zu einer langen akademischen Tradition. Der Nobelpreisträger Emil von Behring entwickelte hier sein Tetanus-Serum. Robert Wilhelm Bunsen war Professor für Chemie in Marburg. Er perfektionierte den nach ihm benannten Bunsen-Brenner. Außerdem entwickelte er das Bunsen Photometer um Lichtstärken zu vergleichen.
Die bedeutende Politik-Philosophin Hannah Arendt begann ihr Studium an der Philipps-Universität. Ebenso – allerdings rund ein Jahrhundert zuvor – die Gebrüder Grimm.
Tradition – aber Stillstand? Nein! Denn Studieren in Marburg heißt auch: Studieren an einer modernen, wachsenden, forschungsstarken und international ausgerichteten Hochschule, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Dafür nur zwei aktuelle Beispiele: An der Entwicklung eines Ebola-Impfstoffes war die Marburger Medizin maßgeblich beteiligt. Forschung und Lehre zur Migration und zur Rolle der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung von Konflikten kommt angesichts der Flüchtlingsströme in Europa eine immer größere Bedeutung zu.
Zu den Forschungsschwerpunkten gehören zudem die Tumorforschung, die synthetische Mikrobiologie, die Materialwissenschaften, die Neuro- und Sprachwissenschaften sowie die Nah- und Mitteloststudien.
Das Besondere: Diese und weitere Forschungsschwerpunkte profitieren von gelebter Interdisziplinarität und Internationalität. Ein Konzept, das in den aktuellen Neubauten wie für den Fachbereich Chemie auf den Lahnbergen oder beim Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas im Lahntal auch räumlichen Ausdruck findet.
Für ein Studium in Marburg heißt das: Den Blick über Fach- und Ländergrenzen hinweg weiten. Das Studium an der Philipps-Universität vermittelt neben Fachwissen auch eine Grundhaltung von Neugier auf unbekannte Zusammenhänge. Es schult den kritischen Blick zum Hinterfragen von scheinbar Selbstverständlichem und fördert die Entwicklung hin zu selbstbewusst und umsichtig agierenden Persönlichkeiten.
Studieren in Marburg heißt aber auch: Auswahl haben. Als Voll-Universität mit breitem Fächerspektrum stehen Studieninteressierten an 16 Fachbereichen über 100 Studiengänge zur Wahl: von A wie Archäologie bis Z wie Zahnmedizin.
Und nicht zuletzt: Ein Studium an der Philipps-Universität Marburg bedeutet, gemeinsam mit rund 27.000 Studierenden, gutem Kontakt zu den Lehrenden und in einer jungen, attraktiven Stadt mit breitem Angebot in Sport sowie Kultur in familiärer Atmosphäre zu studieren.