Zu Besuch in der Zahnklinik - 3

Zum Thema
Zu Besuch im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg
Studierende üben mit einer Kommilitonin im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg.
Zu Besuch im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg
Studierende arbeiten im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg.
Studierende betrachten zahnmedizinische Illustrationen an einem Bildschirm.
Ein Student behandelt einen Patientensimulator.
André Schaltenberg vor dem zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg.
Zahnmedizinische Behandlung im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg.
Zwei Studentinnen behandeln Patientensimulatoren im zahnmedizinischen Labor.
Ein Patientensimulator im zahnmedizinischen Labor der Philipps-Universität Marburg
    Philipps-Universität Marburg Zu Besuch in der Zahnklinik

    Mit dieser Motivation sind die Studierenden hier in Marburg bestens aufgehoben. Denn neben dem spannenden und zukunftsträchtigen Fachwissen stimmt hier auch das gesamte restliche Umfeld. „Die Ausstattung ist bombastisch!“, schwärmt André. „Wir haben neue Patientensimulatoren, die Phantomeinheiten, überhaupt komplett neue Behandlungseinheiten, ein wahnsinnig tolles neues Prothetik-Highend-Labor …“ Und dass dies so ist, liegt nicht zuletzt am Einsatz der Lehrenden für ihre Studierenden: „Bei der Ausstattung hat sich viel getan. Die Professorinnen und Professoren haben sehr in Richtung einer guten Ausstattung für die Lehre gepusht. Davor war das nicht ganz so optimal.“ Diesen Einsatz geben die Studierenden gern zurück: Als wegen des Corona-Lockdowns kein Praxisunterricht mehr stattfinden konnte, haben sie kurzerhand ihr eigenes Testzelt auf die Beine gestellt: „Ab morgens um sieben haben sie Patienten und Studierende getestet, und das hat fantastisch funktioniert“, ist Professor Frankenberger, der Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, beeindruckt. „Das war für uns ein Klick-Moment: Da ist die Motivation da, zu sagen, wir tun unser Stück, damit die Ausbildung weiterläuft.“ Denn, so André: „Lehre ohne Patienten funktioniert einfach nicht. Das ist das Essenziellste überhaupt in der Lehre!“

    Und warum ausgerechnet Marburg? „Vom Umfeld, von den Profs, da sind wir in Marburg vorne mit dabei“, ist Keno Hausmann aus der Fachschaft Zahnmedizin begeistert. „Es ist sehr familiär, hat aber dennoch ein hohes Niveau.“ Solidarität und Vertrauen wird hier großgeschrieben. Lisa kann dem nur zustimmen. Eigentlich kommt sie aus Gießen und wollte zuerst bald wieder in ihre Heimatstadt wechseln. „Und dann war ich zwei Wochen hier und hab‘ gedacht: Pustekuchen!“, lacht sie. „Und ich wohne auch immer noch in Gießen, aber ich fahre lieber eine halbe Stunde, als von Marburg weg zu wechseln.“ Und auch André ist überzeugt vom Standort Marburg: „Man kann alles mit dem Fahrrad erreichen, es ist sehr grün, es gibt eine wunderschöne Altstadt und mir hat einfach das Flair in Marburg wahnsinnig gut gefallen!“

    Eine Stadt zum Verlieben, eine Fakultät, die eigentlich nur Vorzüge bietet, und ein Beruf, der den Menschen hilft und zwischen Theorie und Praxis, zwischen Fachwissen und technischen Basteleien alles bietet – es gibt kaum eine bessere Entscheidung, als Zahnmedizin in Marburg zu studieren!