Von Byzanz nach Marburg - Kunstgeschichte mit Praxis - 3

Zum Thema
Alieda Halbersmah und Hüseyin Çinarlik im kunsthistorischen Archiv der Universität Marburg.
Historische Tonscherben aus dem kunsthistorischen Archiv der Universität Marburg.
Studierende arbeiten in der Bibliothek.
Studentin Alieda Halbersmah im Institut des Archäologischen Seminars.
Hüseyin Çinarlik blättert in einem historischen Buch.
Hüseyin Çinarlik und Alieda Halbersmah arbeiten konzentriert im Archiv.
Eingang zum Hörsaalgebäude der Philipps-Universität Marburg.
Historisches Bildmaterial im kunsthistorischen Archiv.
Alieda Halbersmah und Hüseyin Çinarlik betrachten historische Bücher in der Bibliothek.
Projektoren auf einem Tisch am Archäologischen Seminar der Philipps-Universität Marburg.
    Philipps-Universität Marburg Von Byzanz nach Marburg - Kunstgeschichte mit Praxis

    Hüseyin erlebte bei vergangenen Grabungen in Assos bereits die eine oder andere Überraschung: „Bei einer Grabung an einem byzantinischen Gasthaus, entdeckten wir eine Öffnung, die noch nicht bearbeitet wurde und die uns in einen 9 meter tiefen Raum führte.“ Gerade dieser Praxisbezug ist es, das ihn am Studium an der Marburger Phillips-Universität begeistert. „Außerdem erlangt man hier Kompetenzen, die über das im Studium erlangte Wissen hinaus gehen.“ Seine Kommilitonin Alieda Halbersmah, die bereits einen Master in klassischer Archäologie hat und nun einen zweiten Master in byzantinische Archäologie vorbereitet, war im vergangenen Jahr ebenfalls am Grabungsort: „Ja, der Praxisbezug hier ist schon etwas ganz besonderes. Auch Alieda konnte in diesem Jahr an der Grabungsstätte bereits Erfolge vermelden: „Ich fand in diesem Jahr ein paar Bruchstücke, die irgendwie zusammen passten und sich dann als alte Nike herausstellten.“ Alieda interessiert vor allem, wie sich die neu aufkommende Weltreligion im 4. Jahrhundert auf das Leben der Menschen ausgewirkt hat. „Was hat sich für sie verändert und was blieb?“ Alieda würde nach ihrem Studium gern in der Kulturvermittlung arbeiten, während für Hüseyin alles noch offen ist. „Die Archäologie eröffnet einem so viele Wege. Ich hoffe, dass ich nie ein Ende des Lernprozesses erreiche.“ verrät er uns.