Vom Chaos zur Harmonie - 2

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Gemeinsame Kammermusik der Lehrenden und Studierenden an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main (HfMDK)

Die Studierenden, das sind in dieser Besetzung Johanna Schubert (Geige), Tobias Reifland (Bratsche) und Enrique Rodriguez (Kontrabass). „Die Gelegenheit, mit den Professoren zu spielen, ist wirklich bereichernd“, sagt Tobias. Er befindet sich im Aufbaustudium im Anschluss an den Master. So sollen die jungen Musiker auf das Konzertleben vorbereitet werden. Der Fokus dabei liegt auf den künstlerischen Aspekten der Ausbildung. „Das Dozentenkonzert ist ein gutes Beispiel für die Atmosphäre hier an der Hochschule: Es herrscht einfach ein offenes und kooperatives Klima.“ Enrique Rodriguez ist extra aus Spanien an den Main gekommen, um hier zu musizieren. „Die Mischung aus Unterricht und Praxis an der HfMDK haben mich voll überzeugt.“ Ganz ähnlich geht es Johanna Schubert. „Was gibt es Schöneres, als das Hobby zum Beruf zu machen?“, beschreibt sie ihre Motivation. Auch sie ist begeistert vom Projekt der Dozentenkonzerte: „Ich kann aus den Proben viel mitnehmen, insbesondere, wie miteinander kommuniziert wird.“

Bereicherung für Dozenten und Studierende
Die gemeinsame Kammermusik an der HfMDK hat Methode. Das Projekt gibt es schon lange, in den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit noch einmal intensiviert. „Die Konzerte der Studierenden mit ihren Dozenten zählen zum festen Bestandteil der Ausbildung zum professionellen Musiker“, erklärt Professor Christopher Brandt, Präsident der Hochschule. „Zum einen ermöglicht die gemeinsame Erarbeitung der Konzertprogramme den Künstlern gegenseitige Inspiration – und damit auch eine Begegnung auf Augenhöhe. Gleichzeitig stellen diese Arbeitsprozesse einen fließenden Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben dar. Insofern sind diese Projekte eine Bereicherung für beide Seiten: die Studierenden und die Dozenten.“

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