Mindestens einmal aufs Podium - 2

Universität Kassel

Herkules Racing Team der Universität Kassel

„Jeder Einzelne kann bei uns nicht nur sein theoretisches Wissen anwenden und vertiefen, sondern bekommt durch den engen Austausch zusätzlich Einblicke in viele andere Bereiche“, schwärmt Fabian.  Gemeinsame Planung, die Arbeit über Schnittstellen hinweg, aber auch Problemlösungen sind Teil des Alltags im HRT. „Hier hat man die Möglichkeit, schon im Studium so viel Verantwortung zu tragen wie im Berufsleben nach vielleicht fünf oder zehn Jahren.“ Der 24-jährige Maschinenbaustudent fing im Oktober 2014 im Team „Fahrwerk“ an, wechselte später in die Sponsoring-Abteilung. Vor dieser Saison bewarb er sich als Projektleiter – und wurde von seinen Vorgängern ausgewählt.
„Mir geht es vor allem darum, gemeinsam mit anderen Studenten etwas zu bewegen“, so Fabian über seine Gründe. „Jeder von uns ist hochmotiviert – und das treibt wiederum alle anderen an.“ Bis zu 60 Stunden verbringen manche Teammitglieder pro Woche in den vier Werkstätten oder einem der beiden Büroräume – und das neben dem Studium. Natürlich sei das anstrengend. „Aber ich habe in der Zeit unglaublich viel gelernt, sowohl auf fachlicher wie persönlicher Ebene. Man stößt an die eigenen Grenzen, erkennt seine Defizite – und kann an ihnen arbeiten.“ Diese Erfahrung bereite jeden Teilnehmer optimal aufs Berufsleben vor.
Das hat sich rumgesprochen: Längst gibt es für das HRT mehr Bewerber als Plätze. Neben dem passenden Lebenslauf und der fachlichen Qualifikation müssen die Interessenten auch im Vorstellungsgespräch mit den Abteilungs- und Projektleitern überzeugen. Eine weitere Professionalisierung mit einem Assessment Center ist in Planung.

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