Industrie 4.0 - Industrial Metaverse Workshop - 3

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Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Industrie.
    © Steffen Böttcher
    Hochschule RheinMain Industrie 4.0 - Industrial Metaverse Workshop

    Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Industrie. Die Hochschule RheinMain stellt genau aus diesem Grund die Räumlichkeiten für die Entwicklung zukunftsorientierter Ideen und Ansätze in verschiedenen Veranstaltungen zur Verfügung.
    Im Workshop "Industrial Metaverse" sammeln die Teilnehmer abseits der regulären Studiengänge Ideen und Möglichkeiten und stellen sich der Frage, was für uns alle die vierte industrielle Revolution bedeutet.

    Anders als bisher werden Maschinen zukünftig selbst Auskunft darüber geben können, ob ihre Komponenten einwandfrei laufen oder ob Störungen zu erwarten sind. Sie werden sich mit anderen Maschinen vernetzen, um Wartungsintervalle zu signalisieren und Prozesse zu optimieren. Die Entwicklung von geeigneten Sensoren, die bereits in den einzelnen Bauteilen verbaut und internetfähig sind, nimmt gehörig Fahrt auf. Die neue Generation von Sensoren werden zukünftig nicht nur rudimentäre Daten liefern können, sondern ganze Informationsketten zu Zustand, Laufleistung und kinematischer Belastung bereitstellen. Ganze Produktionsprozesse werden mittels VR-Brille beobachtet und Arbeiter via Gestensteuerung in den Prozess eingreifen können.

    Die Workshopteilnehmer sind sich sicher, bis es soweit ist, ist noch vieles tun. Allein ein einfaches 5G Netz wird für ineinandergreifendes System nicht ausreichen. Dafür sind die Reaktionszeiten noch zu langsam. Ein Ansatzpunkt wäre eine Echtzeitübertragung wie sie beispielsweise mit Starlink möglich sind. Auch wenn das alles nach noch Zukunftsmusik klingt, sind die Entwicklungen in diesem Bereich rasant und liegen dadurch dann doch wieder nicht in allzu weiter Ferne.

    Drasko studiert an der Hochschule RheinMain Maschinenbau im Bachelor und zeigt sich vollends begeistert vom Workshop: „Industrie 4.0 ist das Thema der Zukunft und ich schaffe mir mit dieser Vertiefung hier die wichtigsten Grundlagen und ein Verständnis dafür, wie die Prozesse in der Industrie in nicht allzu weiter Ferne laufen werden. Was mir hier vor allem gefällt: Ich kann hier im Labor eigene Produkte entwerfen und konstruieren. Und ich muss das hier nicht nur theoretisch am Computer im CAD-Programm machen, sondern kann mit echten Industrie-Komponenten arbeiten, die ich dann internetfähig machen und mit Aktionen kombinieren kann.” Der Zugriff auf Industriekomponenten geschieht durch die enge Vernetzung der Hochschule zu ortsansässigen Industrie, die den Studierenden schon jetzt Material für ihre Abschlussarbeiten zur Verfügung stellen.

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