Gießtechnikum Metakushalle - 3

Zum Thema
1_giesserei_baunatal_gross038_neu.jpg-s1250
2_01_giesserei_baunatal_webaufloesung025.jpg-s1250
3_01_giesserei_baunatal_webaufloesung030.jpg-s1250
4_01_giesserei_baunatal_webaufloesung011.jpg-s1250
5_01_giesserei_baunatal_webaufloesung026.jpg-s1250
6_giesserei_baunatal_webaufloesung032.jpg-s1250
7_giesserei_baunatal_webaufloesung006.jpg-s1250
8_giesserei_baunatal_webaufloesung018.jpg-s1250
9_giesserei_baunatal_webaufloesung019.jpg-s1250
10_giesserei_baunatal_webaufloesung025.jpg-s1250
    Universität Kassel Gießtechnikum Metakushalle

    2012 wurde an der Universität Kassel das neue Fachgebiet Gießereitechnik GTK gegründet, dem seither Prof. Dr. Martin Fehlbier vorsteht. Damit machte der Fachbereich Maschinenbau einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Denn der Standort Kassel ist nicht zuletzt dank Volkswagen ideal für technische Innovationen in der Mobilität: „Es gibt einen ganz engen Schulterschluss mit Volkswagen“, freut sich Prof. Dr. Fehlbier. Das macht eine einzigartige Mischung aus Praxis und Theorie möglich: „Für diese größte Leichtmetallgießerei Europas braucht es natürlich auch Nachwuchs, wissenschaftlichen Nachwuchs, Ingenieurnachwuchs!“ Was an der Uni also gelernt wird, kann danach in direkter Nachbarschaft umgesetzt werden. Dabei spielt die zukunftsweisende Forschung eine immens wichtige Rolle: „Im Bereich der E‑Mobilität und der urbanen Mobilität sind Leichtmetalle wie Magnesium zunehmend gefragt“, weiß Prof. Dr. Fehlbier. „Die Anforderungen steigen kontinuierlich.“

    Deshalb war die Anschaffung der neuen Thixomolding-Maschine so wichtig. Mit diesem neuen Verfahren, das in Europa bislang kaum industriell eingesetzt wird, haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studierenden nun die Möglichkeit an der Verarbeitung von Magnesium zu forschen. „Der Werkstoff hat hervorragende Leichtbaueigenschaften sowie eine sehr gute Umweltbilanz.“ so Fehlbier „Wir müssen dranbleiben. Deswegen haben wir so viele Forschungsprojekte, denen wir uns gern widmen.“

    Das ist natürlich auch ein besonderer Anreiz für Studierende. „Kasseler Maschinenbaustudent*innen sind sehr gefragt“, zeigt sich Prof. Dr. Fehlbier stolz. „Wir haben guten Zulauf. 37 Studierende haben die Gießereitechnik als Schwerpunkt gewählt, darunter sogar eine Studentin, was uns wirklich freut.“ Diese Fachrichtung ist auch inhaltlich sehr breit aufgestellt. Die Studierenden sind in der Regel den Materialwissenschaften angegliedert, oder wie hier in Kassel dem Maschinenbau. Prof. Dr. Fehlbier beschreibt die inhaltliche Vielfalt: „Man kann einmal Werkstoffkunde und Konstruktion studieren, oder auch Produktionstechnik und Arbeitswissenschaft, und über diese beiden Stränge kann man in der Gießereitechnik landen.“ Und weil sich gerade in der Gießereitechnik viel Zukunftsweisendes tut – siehe Elon Musks geplante Tesla-Gigafactory für E-Autos in Brandenburg, in dem auch eine eigene Gießerei daran arbeitet, Material, Zeitaufwand und Umweltbelastung für den Autobau deutlich zu verringern –, ist auch das Studium der Gießereitechnik ein großer Schritt in Richtung Zukunft: „Das Spektrum, nach dem Studium hier einen Job zu finden, ist riesig. Man kann einmal in die Produktion gehen, in die Qualitätssicherung, in die Bauteilkonstruktion und numerische Simulation, in die Planung, (ins Personalmanagement), in die Zuliefererindustrie z.B. Werkzeug- und Anlagenbau oder auch in die chemische Industrie für z.B. Schmierstoffe oder Bindemittel, (auch chemisch, in die Konstruktion und Simulation), und in die Wissenschaft, d.h. Forschung und Entwicklung natürlich auch!“

    In der Gießereitechnik Kassel beginnt die Zukunft – für die Mobilität, für die Umwelt und für die Studierenden!

    Darum studier' ich in Hessen

    Ich studiere gerne in Kassel, weil ich mir hier was leisten kann. Ich komme aus Düsseldorf und müsste dort mindestens das dreifache an Miete zahlen. So kann ich mein Studentenleben in Kassel geniessen.

    Hannah B Hannah B Universität Kassel Hochschule besuchen