Die Welt steht einem offen, wenn man Schauspielerin ist - 2

Zum Thema
Schauspielstudentin Fenna sitzt mit blonder Perrücke und einer Krone in einem Cordsessel und geht einen Text durch.
Schauspielstudentin Fenna gestikuliert beim Proben.
Schauspielstudentin Fenna bei der Probe im Gegenlicht der Scheinwerfer.
Schauspielstudentin Fenna spielt mit schelmischem Gesichtsausdruck ein Akkordeon.
Schauspielstudentin Fenna sitzt in der Mitte von zwei roten Ledersesseln.
Schsuspielstudentin Fenna beim Proben auf der Probebühne.
Schauspiel studentin Fenna steht barfuß auf der Probebühne.
Schauspielstudentin Fenna sitzt im Schneidersitz auf der Probebühne.
Schauspielstudentin Fenna steht hinter einem Fenster.
Schauspielstudentin Fenna räumt Dinge in ihren Spind.
    Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Die Welt steht einem offen, wenn man Schauspielerin ist

    Die 23-jährige Schauspielschülerin steht kurz vor ihrem Abschluss. Macht man sich da schon Gedanken darüber, wie es weitergeht? „Nicht wirklich“, meint sie. „Es ist ja noch nicht so weit bei mir.“ Und außerdem ist man auch in diesem Feld, das auf den ersten Blick nach brotloser Kunst aussieht, ganz gut abgesichert: „Es gibt da zum Beispiel die ZAV-Künstlervermittlung der Arbeitsagentur. Da ist im Oktober das Vorspiel.“ Dort bekommt man dann einen Ansprechpartner, der den Absolventinnen und Absolventen bei der Jobsuche hilft. „Und es gibt auch Abschlussvorspiele. Man stellt ein Programm zusammen und fährt damit nach Berlin, München und Neuss, und da kommen Intendantinnen, Dramaturginnen, Caster*innen usw. hin. Das ist auch von den Unis organisiert.“ Dabei ist ein Engagement am Theater auch nicht das einzige Ziel, das die angehende Schauspielerin vor Augen hat. „Ich glaube, wenn ich nur Theater machen würde, könnte mir das zu viel werden, bzw. zu einseitig sein. Ich finde es schön, viele verschiedene Sachen zu machen, mich in den unterschiedlichen Arten von Schauspiel ausleben zu können. Hinzu kommt, dass man am Theater schon auch weniger verdient als bei Sprecherrollen oder beim Film. Ich möchte, aber auch nicht aufs Theater verzichten. Ein guter Mix wäre natürlich wunderbar.“ Denn man will ja auch davon leben können. Aber hauptsächlich zieht es sie auf die Theaterbühne, denn nur dort gibt es unmittelbaren Applaus und den unmittelbaren Zusammenhalt: „Applaus ist das, was das Publikum zurückgeben kann. Das ist das Dankesagen! Und man applaudiert auch zurück! Dem Techniker, aber auch dem Publikum: „Schön, dass wir das hier gerade zusammen erleben, danke euch!“

    Ein Erfolgserlebnis, das man nicht nur mit einem festen Engagement haben kann. „Man kann auch frei arbeiten, eigene Projekte auf die Beine stellen mit Leuten auf die man Lust hat. Man kann sich auch bei Casteri*innen oder Agenturen bewerben. Es gibt vieles“, zeigt sich Fenna zuversichtlich. Es stimmt also: Die Welt steht einem offen, wenn man Schauspielerin ist, seien es die großen oder kleinen Bühnen in fester Anstellung oder im Freiberuf, seien es Sprecherrollen Film- oder Fernsehengagements – die Mühe des Studiums zahlt sich aus, wenn dadurch der eigene Lebenstraum in Erfüllung geht!

    Darum studier' ich in Hessen

    Mein Studium an der der HfMDK gefällt mir vor allem wegen der offenen Atmosphäre und dem familiären Umgang zwischen Lehrenden und Studierenden. Das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt Frankfurt trägt dazu bei, dass ich mich hier rundum wohl fühle.

    Julia Julia Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Hochschule besuchen