Praktische Erfahrungen sind gefragt - 2

Hochschule Fulda

Fotovoltaik-Anlage - Hochschule Fulda

Das Erstsemesterprojekt des Fachbereiches „Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Fulda war eine Fotovoltaik-Anlage, die nun nach drei Jahren Fertigungszeit endlich auf dem Dach der Hochschule steht und Sonnenenergie erzeugt gewinnt. Die Einspeisung der gewonnenen Energie dient zwar in erster Linie als Anschauungsobjekt für Studierende, der gewonnene Strom – immerhin 15 Kilowatt pro Stunde ‑ wird aber auch in das Niederspannungsnetz der Hochschule eingespeist. „Die Grundlast des benötigten Stroms an der Hochschule hier in Fulda ist so hoch, dass der erzeugte Strom der Fotovoltaik-Anlage komplett genutzt werden kann und nichts in das öffentliche Netz zurück gespeist werden muss“, erklärt uns der Laborleiter Herr Hundertmark. Auch ein e-Golf, der für diverse Anwendungen auf dem Campus zur Verfügung steht, wird komplett aus dieser Fotovoltaik-Anlage betankt.

Doch damit ist das Potential des Fotovoltaik-Projekts noch nicht ausgeschöpft. Rund um die Anlage ergeben sich immer wieder neue, kleinere Projekte. Etliche Fallstudien und Abschlussarbeiten entstammen ihrem Betrieb, wie zum Beispiel eine Fallstudie zur Messtechnik, die den Nutzen der Anlage auswertet sowie eine zur Speicherung von Energie. So musste zunächst geklärt werden, wie groß eine benötigte Batterie zum Zwischenspeichern der Energie sein muss. Energiespeicher sind auch das Thema von Frank Heisinger. Der angehende Wirtschaftsingenieur studiert im Schwerpunkt Energiespeicher und sieht genau darin die Zukunft. Er ist sich sicher: „In einer sinnvollen und effektiven Lösung der Speicherung der Energie liegt das Kapital der Zukunft und am Ende auch die Zukunft der wirtschaftlichen Nutzung erneuerbarer Energien.“

Hier geht's zu Teil 1

Hier geht's zu Teil 3