Mit Hassliebe Visionen umsetzen - 2

Technische Universität Darmstadt

Das TU Darmstadt Racing Team (DART)

Schon vor der Einarbeitung erfahren neue Mitglieder, was sie später erwartet: „Es wird Zeiten geben, da kommt man an seine Grenzen und möchte einfach nur aufgeben“, verrät Oliver Rothermel. Woher kommt also die Motivation bei den Teammitgliedern, die Freizeit zu opfern und auch das Studium hintenan zu stellen? „Ich war schon immer autobegeistert“, erzählt Oliver Rothermel.  „Durch das Team wollte ich herausfinden, was mir am meisten Spaß macht – und gleichzeitig Wissen aufbauen und Kontakte zu Unternehmen knüpfen.“ Und das ist bei DART sehr gut möglich, denn das Team wird von vielen namhaften Sponsoren wie der Continental AG oder der Robert Bosch GmbH unterstützt. Möglichkeiten für Praktika, Bachelor- oder Masterarbeiten finden die Mitglieder daher ohne Probleme.

Dennoch: Spuren hinterlässt die harte Arbeit schon: „Das geht durchaus an die Nerven und den Körper“, gesteht Oliver und streicht sich über sein kleines „DART-Bäuchlein“, wie er sagt. Dennoch ist es genau das, was er später machen will: „Das Projekt hat mir gezeigt, dass ich gerne in Richtung Vorentwicklung gehen möchte: Schnelle Taktung, stressige Phasen – genau das macht mir Spaß.“

Schlüsselmomente, die an die Substanz gehen
Unterdessen ist die kleine Prozession mit der Batterie in der Pit Lane angekommen. Die Halle teilen sich die Studierenden aus Darmstadt während des Wettbewerbs mit anderen Teams. Daher ist es dauerhaft laut: Gemurmel und Piepen vermischen sich mit den Motorengeräuschen der Rennwagen mit Verbrennungsmotor. Dennoch wird es beinahe andächtig still, als zwei Studierende hochkonzentriert die Batterie wieder in den lambda-D2018 einsetzen. Jetzt beginnt die interne Testphase, bevor es für DART zu einem der unterschiedlichen Abnahmen geht. „Ich fühle mich wie ein Kind, bevor es in den Spielzeugladen geht“, sagt Christian Guba. Er tippelt unruhig von einem Fuß auf den anderen, als seine Kollegen Gas und Bremse testen. Mit Erfolg: Jubel brandet auf, die Mitglieder klatschen sich ab, andere seufzen einfach nur vor Erleichterung.

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In Kürze folgt Teil 3