Das Internet ein Stück sicherer machen - 3

Hochschule Darmstadt

IT-Sicherheit an der Hochschule Darmstadt (h_da)

Wichtig bei allen UCS-Projekten ist es, die ‚Awareness’ bei den Leuten zu erreichen – das ist zurzeit noch eines der Hauptprobleme. „Wir brauchen etwas, das dem Anwender unabhängig versichert, dass seine IT-Produkte sicher sind“, plädiert Prof. Heinemann für eine Art Gütesiegel. Zudem hofft er auf den Lerneffekt durch die Erziehung in den Schulen: „So wie Kinder heute ein viel besseres Verständnis für Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben als wir damals, könnten zukünftige Generationen vielleicht ganz selbstverständlich auf eine höhere Sicherheit bei digitalen Produkten Wert  legen – und so eine entsprechende Nachfrage generieren.“ Wichtig für Heinemann ist es, zunächst den Nutzer zu verstehen, und diese Erfahrung in die Produkte einzubauen.

Schritt halten mit den Angreifern
Denn aktuell ist Sicherheit oft nur für Profis und Nerds erreichbar, so Daniel. „Durch meine Arbeit hier bin ich selbst ein wenig paranoid geworden“, verrät sein Kollege und Informatikstudent Victor Cranz. Seine Körperfettwaage und Kaffeemaschine hat er so verändert, dass sie die Daten nur im eigenen WLAN weitergeben. „Zudem habe ich mein Handy modifiziert, so dass ich zumindest das Gefühl habe, die Kontrolle zu haben“, sagt er grinsend. Die Zukunft sehen beide ähnlich: „Ich denke, wir als Anwender werden noch gläserner werden als momentan – dafür können wir aber eine höhere Sicherheit erreichen“, so Victor. Daniel glaubt, dass organisierte Angriffe immer stärker und umfassender werden: „Dafür werden wir die alten Probleme aber besser im Griff haben und zumindest keinen Boden auf die Angreifer verlieren.“ Dafür sorgen sie gemeinsam mit ihren Kollegen vom CRISP – und dem eigenen Nachwuchs im Haus. 

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