Begrünt ist die Hoffnung - 3

Zum Thema
dachbegruenung_frankfurt_university_13.jpg-s1250
dachbegruenung_frankfurt_university_12.jpg-s1250
dachbegruenung_frankfurt_university_15.jpg-s1250
dachbegruenung_frankfurt_university_14.jpg-s1250
dachbegruenung_frankfurt_university_16.jpg-s1250
    Frankfurt University of Applied Sciences Begrünt ist die Hoffnung

    Dachbegrünungen an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS)

    Jochen Weißmüller sitzt am Computer im Labor für Geoinformation. Er hat das Wahlpflichtfach “Bauleitung und Umweltplanung” belegt und arbeitet zurzeit an seiner Hausarbeit. Seine Aufgabenstellung ist es, das Marburger Gründachkataster auf die Stadt Frankfurt zu übertragen. Das Labor bietet ihm dafür beste Arbeitsbedingungen. Drei Laborleiter, fünf Laboringenieure und mehrere studentische Tutoren unterstützen die Studierenden bei technischen Schwierigkeiten, helfen mit fachlicher Expertise und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Auch technisch ist das Labor bestens ausgestattet, unter anderen mit 3D Druckern, hochleistungs-Workstation, einem Geodatenbankserver und eine Vielzahl von GIS-Arbeitsplätzen.

    “Es geht nicht nur um die technische Anwendbarkeit, sondern auch darum, die Bürger von dem großen Nutzen eines Grün- oder auch Solardachs zu überzeugen”, erläutert Jochen Weißmüller seine Aufgabenstellung und spricht ein weiteres erfolgreiches Forschungsprojekt des Fachbereichs an. Neben dem Gründach- gibt es auch ein Solarkataster, das inzwischen in über 300 Städten international den Bürgern verlässliche Informationen über die Eignung eines Daches als Solardach gibt. Es ist das bereits erwähnte Projekt SUN-AREA, für welches Frau Professor Klärle so hart und lange kämpfen musste. Dass es an der Hochschule Solaranlagen gibt, ist eine Selbstverständlichkeit. Auf dem Dach von Gebäude 4 hat der Besucher nicht nur eine herrliche Aussicht auf die Frankfurter Skyline, sondern auch auf die Entwicklung im Bereich Fotovoltaikanlagen. Während es vor 20 Jahren nur fest fixierte Anlagen gab, justieren sich die neusten Modelle alle zehn Minuten in Ausrichtung und Neigung zur Sonne neu, wodurch 20 Prozent mehr Strom generiert werden als bei starren Modellen. Es gibt in Deutschland keine andere Solar-Anlage, die wie diese hier über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten konstant alle fünf Minuten Daten geliefert hat - bei Tag, Nacht, in allen Jahreszeiten, bei Schnee, Hitze und Sturm. Für die Geomatiker ein wahrer Schatz an Daten für ihre Forschung.

    Solar- und Gründachkataster sind vorbildliche Beispiele dafür, wie die Forschung nicht nur theoretische Erkenntnisse liefert, sondern den gesellschaftlichen Wissenstransfer mit Anwendbarkeit verbindet, um grundlegende und notwendige Veränderungen zu beschleunigen. Denn die Zeit drängt.

    Darum studier' ich in Hessen

    Ich studiere gerne an der Frankfurt UAS, weil es finanziell sehr günstig und die Lernatmosphäre sehr gut ist. Die Lernplattform Moodle bietet außerdem eine gute Unterstützung.

    Mary Mary Frankfurt University of Applied Sciences Hochschule besuchen