Am Ende bleibt klimaneutrales Wasser übrig - 3

Hochschule RheinMain

Das Wasserstofflabor der Hochschule RheinMain Rüsselsheim

Hier im Wasserstofflabor der Hochschule RheinMain betreibt man mittlerweile keine Grundlagenforschung mehr. Man konzentriert sich auf die Anwendungsgebiete und macht dabei große Fortschritte: So ist es bei der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie gelungen, allein innerhalb der letzten drei Jahre die Leistungsdichte zu verdoppeln. Die Aggregate passen mittlerweile in den Kofferraum eines Autos und füllen keinen ganzen Raum mehr. Und das ist erst der Anfang: Die Studenten des Wasserstofflabors der Hochschule RheinMain sind sich sicher: Sobald die Automobilindustrie bei der Weiterentwicklung der Brennstoffzelle so richtig in Fahrt kommt und beginnt, die Infrastruktur aufzubauen, werden weitere Industrien folgen und diese Technologie einsetzen. Finanziell wird der Forschung auf diesem Gebiet so schnell nicht die Puste ausgehen, denn auch die Politik unterstützt die Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie in hohem Maße.

Im Grunde - da sind sich alle einig - gibt es im Moment keine Alternative zum langfristigen Speichern von nachhaltig erzeugter Energie. Die Laborleiterin Frau Prof. Scheppat fügt hinzu: „Wasserstoff kommt so langsam wieder ins Bewusstsein, weil er unter anderem auch die Dieseltechnologie „säubern“ könnte. Wenn man beispielsweise in das Dieselgemisch bis zu 30% Wasserstoff zuführt, dann verbrennt der Diesel ohne Rußbildung. Das ist eigentlich eine altbekannte Technik, die wir uns nur wieder vergegenwärtigen müssen. Ich denke, da wird es in Zukunft noch einige spannende Projekte geben - ich hoffe, auch hier bei uns an der Hochschule. Wissen Sie…“, fügt sie am Ende noch hinzu: „Eine Menge Leute sind sich mittlerweile einig darüber, dass Feinstaub die nächste große Krise auslösen könnte. Und die möchten wir hier durch unsere Forschung verhindern.“

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