Physik

Philipps-Universität Marburg

Nach den Sternen greifen - Physik an der Philipps-Universität Marburg

Hochleistungschips in mikroskopischer Größe entwickeln, die Verarbeitung visueller Signale im Gehirn erforschen oder vielleicht eines Tages einen überlichtschnellen Warp-Antrieb bauen. Das und vieles mehr beschäftigt die Physik.
An der Philipps-Universität Marburg hat sie eine lange Tradition. Hier entwickelte der Franzose Denis Papin im 17. Jahrhundert den nach ihm benannten „Papinschen Topf“, einen Vorläufer der industriellen Dampfmaschine. Auch der Experimental- und Kern-Physiker Wilhelm Walcher wirkte in Marburg. Er verband herausragende Forschung mit politischem Verantwortungsbewusstsein. Seine legendären Vorlesungen spiegeln sich bis heute im immer wieder aufgelegten Lehrbuch „Praktikum der Physik“. 
Auch heute noch gehört die Marburger Physik zu den forschungsstärksten Fachbereichen der Philipps-Universität. International steht die Halbleiterforschung mit an der Spitze. Für das Physik-Studium heißt das: Lehre entlang des aktuellen Forschungsstandes. Außerdem zeichnet die Lehre am Fachbereich Physik persönlicher Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten, intensive Betreuung und Studienbedingungen in familiärer Atmosphäre aus.
Zwar nicht ganz auf der Spitze, dafür aber am Fuß einer der höchsten Stadtpunkte, dem Marburger Landgrafenschloss, hat der Fachbereich Physik seine Gebäude am historischen Renthof. Das sorgt für kurze Wege und ein inspirierendes Umfeld. Weitere Labore befinden sich auf den Lahnbergen. Hier finden nicht nur hochempfindliche Messungen statt, sondern auch viel interdisziplinärer Austausch mit Forschenden aus den Natur- und Lebenswissenschaften.
Das ist Teil der interdisziplinären Ausrichtung in Marburg: Denn so wie viele andere Disziplinen auch werden Physiker in vielen Forschungsschwerpunkten gebraucht. Zum Beispiel in den Fach- und Disziplingrenzen überschreitenden Neurowissenschaften, in der Synthetischen Mikrobiologie oder den Materialwissenschaften.
Und wer Zerstreuung vom Physik-Studium braucht, kann zur Naherholung nicht nur in die Marburger Altstadt oder hinauf auf das Landgrafenschloss gehen. Sondern auch mit den Astronominnen und Astronomen in der fachbereichseigenen Gerling-Sternwarte den Himmel beobachten.