Studieren mit Aha-Effekt - 2

Hochschule Geisenheim University

Der Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau im Studium Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim

„Unser Anspruch ist es, bestmöglich den Spagat zwischen Wissenschaft und Praxis zu schaffen“, sagt Dr. Stephan Roth-Kleyer, Professor für Vegetationstechnik. „Wir vermitteln den Absolventen fundierte Kenntnisse und geben ihnen viel Erfahrung mit.“ Entsprechend gut seien die Berufschancen, insbesondere im Garten- und Landschaftsbau würden relativ gute Einstiegsgehälter gezahlt.

Mathematik im Grünen

Wie komplexe Theorie und Praxiserfahrung sich bestmöglich vereinen lassen, zeigt sich im Park Monrepos: Maria Vatter schaut konzentriert durch das Vermessungsgerät, Tristan Vogt hält die Barcode-Nivellierlatte und Simon-Johannes Stein notiert die gemessenen Werte. Anschließend werden die Rollen getauscht. „Wir verändern Landschaften und da müssen alle Studierenden die gängigen Methoden selbständig beherrschen“, erklärt Thomas Muschkullus, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Institut für Landschaftsbau und Vegetationstechnik. Entsprechend ist der Kurs verpflichtend für alle angehenden Landschaftsarchitekten an der Hochschule Geisenheim. „Die Theorie im Hörsaal ist manchmal etwas trocken, aber hier draußen kommt dann der Aha-Effekt“, so Simon-Johannes Stein.

Auch Dr. Andreas Thon, Professor für Bautechnik in der Landschaftsarchitektur, bietet zu seinen theoretischen Kursen immer wieder Exkursionen und Praxistage an. „Die Studierenden sollen nicht nur das Normwissen über unterschiedliche Werkstoffe und Verfahren beherrschen, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen.“ Und das ist wörtlich gemeint: Tristan Vogt beugt sich über einen Ausführungsplan, gemeinsam mit seinem Professor. In entspannter Atmosphäre, aber sehr detailversessen diskutieren sie zusammen mit Simon-Johannes und Maria über die notwendigen Maßnahmen, Materialien und Ideen. „Hier ist man keine Nummer im System, sondern kann die Dozenten immer fragen, wenn man etwas wissen will oder andere Anliegen hat“, erzählt Maria begeistert. Die Aufgabe heute: eine Bank bauen – stabil, einfach und groß genug für drei Leute.

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