„Gegessen wird schließlich immer!“ - 3

Hochschule Fulda

Der Studiengang zum Wirtschaftsingenieur/in LifeCycle Catering an der Hochschule Fulda

Heute kredenzt Alisa Schwalb ihren Kommilitonen Vanilleeis. Es gilt, verschiedene Aromen einzuordnen und dabei einen Vergleich zwischen Eisdiele, Marken- und No-Name-Produkt zu ziehen. Als sie in der Laborküche die Behälter aus der Gefriertruhe holt, reicht sie diese direkt an Anna Kettermann weiter. Sie ist nicht nur in derselben Versuchsgruppe, sondern ebenfalls Arbeitskollegin von Alisa in Darmstadt. „Unser Studiengang ist sehr praxisbezogen“, schwärmt sie. „Selbst Vorlesungen regen bei uns zum Mitdenken und Mitmachen an.“ Aufgrund der kurzen Präsenzphasen hat die Hochschule ein breites Angebot an Online-Unterricht über virtuelle Klassenräume geschaffen. Die Dozenten sind dann über Headset und Laptop mit ihren Studierenden verbunden und halten zwei- bis dreimal die Woche abends eine Lehrveranstaltung über das Internet ab. Auch Aufzeichnungen sind technisch möglich, so dass die Teilnehmer ihre Zeit noch flexibler einteilen können und somit räumlich wie zeitlich flexibler sind.

Variable Module, familiäre Atmosphäre
Was alle drei Studierende schätzen, ist die generelle Stimmung an der Hochschule Fulda und besonders in ihrem Fachbereich. „Es ist sehr familiär“, erzählt Melitta Aloschin. „Bei Fragen stehen die Türen der Dozenten immer offen und sie unterstützen uns gerne.“ Zudem biete der Studiengang große Flexibilität: Nach den ersten Semestern, in denen vor allem naturwissenschaftliche, technische, wirtschaftswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Grundlagen vermittelt werden, rücken später Projektarbeiten in den Mittelpunkt. „Dabei haben wir viel Spielraum, eigene Schwerpunkte zu setzen“, so Melitta.

Die Berufschancen stehen – nicht nur aufgrund des Fachkräftemangels der Branche – sehr gut. „Ob in der Gastronomie, in Kindergärten, Betriebskantinen oder im Altenheim: Gegessen wird schließlich immer“, sagt Anna lächelnd. Nur das ‚Was’ und das ‚Wie’ ist unterschiedlich. Aber das bestimmen die Absolventen aus Fulda in Zukunft ja selbst.

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